50 Jahre nach der Sturmflut 1962 – Gedenken im Süden Hamburgs (ohne Wilhelmsburg)
Sonntag, 12. Februar 2012
11 Uhr Eröffnung der Ausstellung: Bilder und Filme zur Flutkatastrophe 1962
Waltershof - Altenwerder – Moorburg durch Senatorin Jutta Blankau
Ausstellungsdauer: 12. bis 19. Februar
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 16 bis 19 Uhr
Sonnabend/Sonntag 11 bis 19 Uhr
Wo? Elbdeich e.V., Hamburg-Moorburg, Moorburger Elbdeich 249 (ehem. Schule)
Donnerstag, 16. Februar 2012
16 Uhr Dokufiktion (NDR/Arte) „Die Nacht der Großen Flut“
Wo? St. Nikolai-Kirche zu Hamburg-Finkenwerder, Finkenwerder Landscheideweg 157
18 Uhr Gemeinsame Gedenkfeier mit Bischöfin a.d. Jepsen und Weihbischof Jaschke
Wo? Flutdenkmal in Hamburg-Francop, Hohenwischer Str./ Hinterdeich
18.30 Uhr Gemeinsames Glockengeläut der Kirchen in Süderelbe
19 Uhr Eröffnung der Finkenwerder Ausstellung über die Sturmflut
Wo? Hotel „Rilano“, Hein-Saß-Weg 40, Hamburg-Finkenwerder
19.30 Uhr Gedenkgottesdienst in Neuenfelde
Wo? St. Pankratius-Kirche zu Hamburg-Neuenfelde, Organistenweg 7
Freitag, 17. Februar 2012
16.30 Andacht mit Zeitzeugen und Bildern
Wo? St. Gertrud-Kirche zu Hamburg-Altenwerder, Altenwerder Querweg
18 Uhr Filmbeiträge, Zeitzeugen-Berichte, Ausstellung mit Bildern von der Flut
Vortrag zur Bedeutung des Hochwasserschutzes
Wo? Schützenheim, Hamburg-Neuenfelde, Arp-Schnitger-Stieg 37
Samstag, 18. Februar 2012
11 Uhr Einweihung eines Denkmals für die Waltershofer Flutopfer durch Probst Bollmann und Wirtschaftssenator Horch (Schirmherr)
Wo? Gelände des Seemannsclubs Duckdalben, Hamburg-Waltershof, Zellmannstraße 16
Sonntag, 19. Februar 2012
10 Uhr Gemeinsamer Gedenkgottesdienst
Wo? St. Maria Magdalena zu Hamburg-Moorburg, Nehusweg
Arbeitskreis Flutdenkmal
Einladung zur
Gedenkfeier am
Flutdenkmal
„Die Wellenwand“
50. Jahrestag der Sturmflut von 1962
am Brack in Francop,
Hohenwischer Straße/Hinterdeich
Donnerstag, 16. Februar 2012, 18.00 Uhr
Programm:
Die Gedenkfeier wird musikalisch begleitet vom Bläserkreis-Thomaskirche
unter der Leitung von Willi Nolte
Es sprechen:
Frau Bischöfin a.D. Jepsen
Herr Weihbischof Jaschke
Herr Bezirksamtsleiter Völsch
Frau Käthe Quast und Hans A. Gerdts verlesen die Namen der Opfer
Arbeitskreis Flutdenkmal Seemannsclub DUCKDALBEN
Hamburg im Januar/Februar 2012
Einladung zur Einweihung eines Denkmals für die Opfer der Sturmflut von 1962 auf Waltershof
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Namen des Arbeitskreises Flutdenkmal laden wir Sie ein zur Einweihung des Flutdenkmals für die Opfer der Sturmflut von 1962 auf Waltershof. Sie findet statt
am Sonnabend, 18. Februar 2012, um 11.00 Uhr beim Seemannsclub DUCKDALBEN in Hamburg Waltershof, Zellmannstr. 16.
Propst Bollmann und Wirtschaftssenator Horch, der auch die Schirmherrschaft übernommen hat, werden das Denkmal der Öffentlichkeit übergeben.
„De Jungs vun de Logerhus“ werden die Veranstaltung musikalisch begleiten.
Der drei Tonnen schwere Findling aus der Elbe, der die Bronzetafel mit den Namen der 42 Opfer aufnimmt, wurde von der Hamburg Port Authority gestiftet. Ihr und der Deutschen Seemannsmission Hamburg-Harburg e.V., die dem Standort für das Denkmal sofort zustimmte, danken wir ebenso wie den Spendern, die die Finanzierung ermöglichten. Der Dank gilt auch der Wente Transport GmbH, Moorburg.
Am 16/17. Februar 2012 liegt die Flutkatastrophe 50 Jahre zurück. Wer sie erlebt hat, teilt die Zeit in vor und nach der Flut - wie bei allen großen Katastrophen.
Waltershof traf es besonders schwer. Es war ohnehin ein Ort der Not. Viele Familien, ausgebombt während des Krieges, lebten dort in Notunterkünften, die auf dem Grund eines halb ausgehobenen Hafenbeckens errichtet wurden. Sie hatten keine Chance, als die Flut über sie hereinbrach. Und es dauerte lange, zu lange, bis Retter kamen.
Schon damals wurde Waltershof fast vergessen. Waltershof kam auch in der Folgezeit oft nicht vor, wenn der Flut gedacht wurde. Denn dort haben nicht nur Menschen in der Flut ihr Leben gelassen. Die Überlebenden verloren ihr Zuhause, da der Ortsteil als Wohngebiet aufgelöst wurde und nichts mehr an früher erinnert.
Die 42 Opfer zwischen Altenwerder und Finkenwerder sollen nun nicht mehr vergessen werden. Es war überfällig, für sie einen Ort des Gedenkens zu schaffen.
Gern weisen wir auf die anderen Veranstaltungen zur Flut hin, www.sturmflut.hamburg.de , und grüßen herzlich
Heiner Schultz Detlef Baade Jan Oltmanns